1. Freiburger IMMO-Update - der regionale Immobilienmarkt jetzt und in Zukunft mit Pre-Opening der IMMO Messe 8. Februar 2019, Messe Freiburg

Beim 1. Freiburger IMMO-Update kommen die Experten zu Wort. Kongress und Podiumsdiskussion gehen den fragen der regionalen Immobilienwirtschaft bis hin zur Bedeutung des geplanten Stadtteils Dietenbach auf den Grund.

Welche Entwicklungen kommen auf den Wohnungsmarkt in und um Freiburg zu? Welche Auswirkungen brächte ein neuer Stadtteil Dietenbach mit geplant bis zu 6.500 Wohnungen für die Stadt Freiburg und die Region? Welche Auswirkungen hat der gefürchtete demographische Wandel auf die Mieten und Immobilienpreise der Zukunft? Wie lange verharren die Kreditzinsen noch auf ihren historischen Tiefständen der letzten Jahre? Fragen wie diese treiben nicht nur Branchenprofis am Immobilienmarkt um, sie sind auch für Käufer und Verkäufer von Wohn- und Geschäftseigentum von größter Aktualität und Brisanz. Beim 1. Freiburger IMMO-Update zum Auftakt der landesweit führenden Immobilienmesse IMMO in Freiburg, kommen unter dem Motto “Boom, Blase oder sicheres Investment?” regional und bundesweit führende Experten zu Wort.

Der in Freiburg lehrende Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen, seit dem vergangenen Jahr auch Studienleiter derDeutschen Immobilien-Akademie (DIA) in Freiburg, zeigt auf, dass gemeinsam mit der Nachfrage nach Wohnimmobilien auch deren Preise in den nächsten Jahrzenten steigen werden. Der Forscher widerspricht damit einem weit verbreiteten anderen Szenario: “In der öffentlichen Wahrnehmung ist die Sache klar: Kurzfristig impliziert das Niedrigzinsumfeld eine Immobilienblase, die mittelfristig platzt und langfristig in einen durch die demographische Entwicklung getriebenen Preisverfall mündet.” Tatsächlich sei an diesen “medial getriebenen Katastrophenbotschaften” aber aus der statistischen Sicht nicht viel dran”, so Raffelhüschen.

“Der Bedarf nach Wohnraum in und um Freiburg dürfte nach Einschätzung von Prof. Dr. Marco Wölfle auch künftig groß bleiben. Der wissenschaftliche Leiter des Center for Real Estate Studies an der Steinbeis-Hochschule Berlin bestätigt: “Rund 110.000 Wohnungen oder Einfamilienhäuser stehen in Freiburg zur Verfügung. Dabei wächst die Freiburger Bevölkerung jährlich um rund 2.000 Bürger.” Zusammen mit dem zunehmenden Flächenbedarf pro Person erwachse daraus ein Bedarf von 1.000 Wohnungen im Jahr bis mindestens 2030. Wölfle rät zum Erwerb von Eigentum: “Wohnraum war durch die auch langfristig sehr günstigen Zinsen noch nie so erschwinglich wie heute!” Sozialer Wohnungsbau werde “überschätzt” und bedeute langfristig eine überproportionale Belastung der öffentlichen Haushalte.

Neben Wölfle und Raffelhüschen werden auch Freiburgs Oberbürgermeister Martin Horn sowie der Baubürgermeister Martin Haag, die Bundesgeschäftsführerin beim Immobilienverband Deutschland (IVD), Sun Jensch, und der Wirtschaftsweise und Leiter des Walter-Eucken-Instituts in Freiburg, Lars Feld, zum Kongress erwartet.

Mit Spannung erwartet Daniel Strowitzki, Geschäftsführer der Freiburg Wirtschaft und Touristik GmbH & Co. KG, die Podiumsdiskussion der Konferenz unter dem Motto „Schwarmstadt Freiburg - Wohnraum nur für Topverdiener?“ zu der auch als Vertreter der Landespolitik Herr Ministerialdirektor Michael Kleiner aus dem Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau Baden-Württemberg seine Teilnahme zugesagt hat. „Auch die Bedeutung des geplanten neuen Stadtteils Dietenbach wird sicher aus aktuellem Anlass heiß diskutiert.“

Die Pressemitteilung finden Sie hier als Download (PDF).