Pressemitteilung vom 13.02.2017 (1)

Baubürgermeister Martin Haag betont: 2016 war ein Jahr der regen Bautätigkeit in Freiburg

Wohnungsfrage bleibt aber auch im laufenden Jahr und darüber hinaus von zentraler Bedeutung in Freiburg

Der Wohnungsbau ist eines der Kernthemen, mit denen die Freiburger Stadtverwaltung zu tun hat. Baubürgermeister Martin Haag betont: 2016 war ein Jahr reger Bautätigkeit in der Stadt. Doch auch im aktuellen Jahr werde dem Thema zentrale Bedeutung zukommen, so Haag im Vorfeld der 10. Ausgabe der Immobilienmesse IMMO in der Messe Freiburg. Um dem "Druck im Kessel" zu begegnen, von dem in der Presse beim Blick auf den angespannten Freiburger Wohnungsmarkt oft die Rede ist, bedürfe es im Rathaus auch 2017 weiterer Anstrengungen.

Von besonderer Bedeutung ist dabei - natürlich - mit Blick auf die kommenden Jahrzehnte der Planungsprozess für den neuen Stadtteil Dietenbach im Westen der Stadt, in dem rund 5.500 Wohneinheiten entstehen sollen. Die auf drei Jahre angelegten Planungen sind in vollem Gang, berichtet Martin Haag: So müsse der Bedarf an infrastrukturellen Einrichtungen (Kitas, Schulen, Straßen, Wegen, Plätzen, Grünflächen) erhoben und die Kosten- und Finanzierungsübersicht müsse fertig gestellt werden. Im Laufe des Jahres soll auch ein städtebaulicher Wettbewerb für das neue Quartier ausgelobt werden.

Doch der neue Stadtteil ist, neben dem derzeit laufenden Planungsprozess für das neue SC-Stadion, nicht die einzige sprichwörtliche "Baustelle", mit der Haags Dezernat sich derzeit befasst und vor allem im vergangenen Jahr auch befasst hat: Über 1.600 Baugenehmigungen für neue Wohneinheiten wurden 2016 erteilt, so der Bürgermeister. Das waren rund 350 mehr als im Jahr 2015 und sogar rund 500 mehr als im Jahresschnitt seit 2011. Vor allem größere Bauvorhaben wie das Quartier Gutleutmatten und das Güterbahnareal, hätten sich hier positiv bemerkbar gemacht, nachdem es bei der Arbeit der Baurechtsbehörde in den Jahren davor häufig um kleinteiligere und zudem schwerer zu bearbeitende Maßnahmen wie Nachverdichtungen oder Aufstockungen gegangen sei, sagt Martin Haag.

Aber auch wichtige Infrastrukturmaßnahmen wie der mit 85 Millionen Euro veranschlagte Neubau der Staudinger Schule, die Umgestaltung des Rotteckrings oder die zukunftsweisende Flüchtlingsunterkunft in Holzbauweise an der Merzhauser Straße seien im zurückliegenden Jahr von Bedeutung für die Stadtentwicklung gewesen. Mit dem "Perspektivplan Freiburg 2030" arbeitet das Freiburger Baudezernat derzeit zudem an der Richtung, die die Siedlungs- und Freiraumentwicklung Freiburgs in den kommenden eineinhalb Jahrzehnten nehmen soll: Mit dem Plan wolle man die "Debatten um Nach- und Innenverdichtung auf Basis einer transparenten Datenanalyse versachlichen", so Haags erklärtes Ziel. Um "neue Ideen und ungenutzte Potenziale aufzuzeigen und dabei die Qualität der Planung im Auge zu behalten, dafür soll der Perspektivenplan zukünftig ein wichtiger Maßstab sein!"

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